"Musste Machen!" Der Amateurfußball-Podcast

Transkript

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00:00:00: Hallo!

00:00:01: Wenn wir es schaffen, die Dreithauser-Marke in dieser Woche zu knacken, dann wäre das total toll, dass nur eine Randinformation zu beginnen.

00:00:08: Ansonsten haben wir es jetzt mit einer wirklich guten Sache zu tun.

00:00:13: Und irgendwie geht es auch um den Arschloch.

00:00:15: Ach, ich erkläre euch das gleich.

00:00:25: Musste machen!

00:00:26: Musste

00:00:27: machen!

00:00:29: Musste machen!

00:00:30: Musste machen!

00:00:31: Musste machen!

00:00:33: Musste machen!

00:00:35: Musste machen!

00:00:37: So, jetzt fragt ihr euch natürlich gleich so ein schlechtes Wort am Anfang der Sendung.

00:00:40: Was will ihr denn da machen?

00:00:41: Natürlich will ich Aufmerksamkeit erziehen.

00:00:42: Das ist ein ganz billiger Trick und das Arschloch ist der Krebs.

00:00:46: Nee, Linde.

00:00:47: So kennt ihr euch aus, weil darum geht es heute auch hier in der Show.

00:00:50: Keine Angst, ihr braucht nicht abschalten, weil wir besprechen das heute mit jemandem, der dieses Arschloch persönlich kennengelernt hat, aber daraus das gemacht hat, was man hoffen kann, dass es jeder schafft mit den Parknete-Kugeln, die man im Kopf hat und dann mit so einer Diagnose konfrontiert wird und dann versucht das Bestmögliche daraus zu machen.

00:01:07: Und Felix sitzt uns gegenüber, Felix Bealing.

00:01:11: Hallo Felix.

00:01:12: Hallo, danke.

00:01:13: Du hast ein Arschloch kennengelernt und du sitzt neben Danny.

00:01:16: Ja.

00:01:16: Das ist eine rein zufällige Zufälligkeit.

00:01:19: Ich habe noch überlegt, was von beiden schlimmer war.

00:01:21: Aber er hat mich dann doch für den Krebs entschieden.

00:01:25: Nein, schön, dass ich hier sein darf.

00:01:28: Das ist genau die Art und Weise, von der ich hoffe, dass die meisten Leute damit umgehen können, weil letztendlich ist es immer so ein Ohnmachtsling.

00:01:35: Wir sprechen da gleich drüber.

00:01:38: Danny ist aber wirklich da.

00:01:39: Danny, ich bin natürlich komplett, ich finde das, also ich bin auf Felix Seite.

00:01:43: Der war auch zu einfach, um ihn auszulassen.

00:01:46: Welche Position spielst du?

00:01:47: Außenverteidiger.

00:01:48: Außenverteidiger?

00:01:49: Naja, selbst Außenverteidiger.

00:01:51: Mach hin und wieder einen Elfmeter rein, wenn man ihn hinlegt, oder?

00:01:54: Selten, aber ja.

00:01:54: Aber

00:01:55: der war richtig drin, mein Freund.

00:01:58: Felix, also, du bist ja hergekommen, weil wir wollen heute eine coole Sache machen.

00:02:02: Es geht nämlich darum, dass wir über deine Geschichte sprechen, dass wir darüber sprechen, was man da vielleicht ins... beriert mitnehmen kann, um fürs eigene Leben was dabei rausholen.

00:02:13: Wir werden natürlich jetzt nochmal ein Fußballer quatscht auch erzählen, weil du hast mal eine Zeit lang mit Danny zusammenspielt.

00:02:18: Ich hoffe auf Fakten, Fakten, Fakten, die die Leute zum Lachen, Weinen oder Schmunzeln bringen.

00:02:25: Wenn er heult, dann reißt es mir schon mit.

00:02:28: Und damit wir jetzt zum Humor wieder runterkommen vom Humor raus, es geht natürlich darum Geld einzusammeln.

00:02:33: Das kannst du ja gleich erst mal erzählen.

00:02:35: Du hast irgendwie eine Stiftungsidee, eine Spendenidee.

00:02:38: Genau, also ich bin auf Danny zugekommen.

00:02:42: Es war relativ kurzfristig auch möglich, dass ich hier sitzen kann.

00:02:45: Also erstmal danke dafür.

00:02:46: Ich bin jetzt schon seit einigen Jahren dabei, für die Mitteldeutsche Kinderkrebsforschung zu spenden.

00:02:53: Das war so ein bisschen die Ironie des Schicksals, dass ich drei Wochen, bevor ich die Diagnose bekommen habe, selber auch bei einer Stiftungsfeier war und gespendet habe.

00:03:02: Und dann haben wir geguckt, okay, was können wir machen?

00:03:07: und haben uns dann darauf geeinigt, Danny, du kannst die Zahlen, glaube ich, noch mal wiedergeben oder wie wir es jetzt im Kopf haben, aber dass wir natürlich eine gewisse Reichweite hier generieren wollen und dann bestenfalls natürlich da dann auch ein großer Betrag zusammenkommt, den wir dann spenden können.

00:03:24: Da seid ihr ja auch schon gut mit dabei, auch mit Schulle & Friends zum Beispiel.

00:03:29: Und das war der Plan auf jeden Fall.

00:03:32: Danny, wie machen wir es?

00:03:33: Es geht um die Klickzahlen dieser Folge.

00:03:36: Einerseits, dass sie unsere Währung sein.

00:03:38: Und da geht es um das, was du sehen kannst bei unserem Podcast-Anbieter, also der Vermarkter.

00:03:44: Da sind alle Zahlen drin, sowohl YouTube als... YouTube

00:03:47: nicht.

00:03:48: Ach, YouTube ist

00:03:48: nicht.

00:03:48: YouTube sammeln wir aus, weil das mir zu viel Clickbait ist, wenn man da reinklickt.

00:03:51: Wir wollen ja für die Sache etwas machen.

00:03:53: Das

00:03:53: bedeutet, jeder, der diesen Podcast hört, egal bei welchem Podcast-Anbieter.

00:03:58: Genau.

00:03:59: Also, wo sind wir?

00:04:00: Apple Podcast und Spotify

00:04:02: und Amazon

00:04:04: Podcast ist ja auch diese normale App irgendwie.

00:04:07: Okay.

00:04:07: Machen wir.

00:04:08: Fünfundzwanzig Cent pro Hörer.

00:04:10: Fünfundzwanzig

00:04:11: Cent.

00:04:12: Fünfundzwanzig

00:04:13: Cent.

00:04:13: Ich erkläre jetzt hier was für hinter den Qualisten.

00:04:14: Also, ich hatte ein Euro vorgeschlagen, weil ich halt sowieso nicht mit Geld umgehen kann.

00:04:19: Dann habe ich Danny aber auch gesagt, dass das dann, wenn das hier durch die Decke geht, weil... Ich kann mir vorstellen, dass wenn wir sagen, pass auf Leute.

00:04:26: Fünfundzwanzig Cent pro Klick.

00:04:28: Wir machen das aber transparent.

00:04:29: Pro

00:04:30: Hörer Mann.

00:04:30: Na ja, Pro Hörer.

00:04:31: Na ja, das sieht man noch für diesen Klick.

00:04:33: Das kann man sehen.

00:04:34: Ja.

00:04:35: Ja, Pro Hörer Mann.

00:04:36: Hätte schon Angst um... Der

00:04:37: wird scharf.

00:04:38: Ja, er ist aber auch Wirtschaftler.

00:04:39: Wirtschaftler.

00:04:40: Also, Snipeengänger.

00:04:41: Ja.

00:04:41: Bringt das Geld in die Wirtschaft.

00:04:42: Ja, okay.

00:04:42: Also, für jeden Hörer oder jeden Hörer.

00:04:44: Also, für jeden Hörer oder jeden Hörer.

00:04:45: Also, für jeden Hörer oder jeden Hörer.

00:04:46: Also, für jeden Hörer oder jeden Hörer.

00:04:47: Also, für jeden Hörer oder

00:04:48: jeden Hörer.

00:04:48: Also, für jeden Hörer oder jeden Hörer.

00:04:49: Also, für jeden Hörer oder jeden Hörer.

00:04:51: Also, für jeden Hörer oder

00:04:52: jeden Hörer.

00:04:52: Also, für jeden Hörer oder jeden Hörer.

00:04:53: Also, für jeden Hörer oder jeden

00:04:54: Hörer.

00:04:54: Also, für jeden Hörer oder jeden Hörer.

00:04:55: Also, für jeden

00:04:56: Hörer oder jeden Hörer.

00:04:56: Also, für jeden Hörer oder jeden Hörer.

00:04:57: Also, für

00:04:57: jeden Hörer oder jeden Hörer oder jeden Hörer.

00:04:59: Also, für jeden Hörer oder jeden Hörer oder jeden Hörer.

00:05:01: Also, für jeden Hörer oder jeden Hörer oder jeden Hörer oder jeden quasi, zweihundfünfzig Euro.

00:05:06: Wenn aber, sagen wir mal, tausend Leute das gehört haben, dann gibt's fünfhundert Euro.

00:05:10: Ich wundert, dass du mit Geld nicht umgehen kannst.

00:05:11: Und

00:05:11: wenn zehntausend Leute quasi das hören, das ist ja rein theoretisch möglich, weil die Rechnung ist ganz einfach.

00:05:17: Wenn von allen, die das jetzt hier hören und die schon immer uns mal gehört haben, wenn die quasi von der Geschichte erzählen und das weiterleiten oder teilen mit der Geschichte, in ihren Stories, oder halt auch per WhatsApp einfach weiter schicken und sagen, hör da mal rein, was gilt nicht zu hören, kannst du das sehen mit der Verwaltdauer?

00:05:33: oder wie funktioniert das?

00:05:35: Das kann ich sehen, ich würde aber auf Hörer zurückgehen, das würde mir schon reichen.

00:05:38: Auf Hörer zurückgehen und das bedeutet dann, dass wenn ihr das schafft, das so weit zu verbreiten, dass zumindest irgendwie zwanzigtausend Leute einmal quasi dieses Ding für fünf Minuten durchgehört haben oder noch länger und wir versuchen es so zu gestalten, dass es halt trotzdem dann spannend und fesselnd ist.

00:05:56: Dann ist das halt richtig, dann sind es Zehntausend, dann sind es ja, das wären ja Zehntausend Euro.

00:06:00: dann, ja?

00:06:02: Präußend dich, wenn dich jetzt hier das so, was glaubst du, was für ein Erfolg wir haben?

00:06:06: Was glaubst du, was wir einspielen werden?

00:06:08: Ich tippe auf zweieinhalbtausend Hörer auf YouTube, auf YouTube nicht, auf Spotify und Apple Music und zweieinhalb mal in Öko mal fünf, das kriegst du auch du hin.

00:06:17: Und

00:06:17: die YouTube-Hörer, die sehen wir nicht dazu?

00:06:19: Nein, die sehen wir nicht dazu.

00:06:20: Warum?

00:06:21: Da gucken so viele zu und die gucken ja alle nur wegen dir, weil du so ein schönes Gesicht hast.

00:06:24: Lachen Sie jetzt.

00:06:29: Okay, also nochmal zusammengefasst.

00:06:30: twenty-fünf Cent pro Hörer auf allen Podcast Anbietern.

00:06:35: Range würde ich vorschlagen, achtundvierzig Stunden.

00:06:39: Zweiundvierzig Stunden?

00:06:40: Jetzt, ah, jetzt hat er noch mehr Angst.

00:06:41: Na Angst nicht, aber wir müssen ja irgendwann mal auflösen.

00:06:44: Achtundvierzig Stunden?

00:06:45: Wenn wir zwei tausenddreifig Jahr spendigen können, zu spättern.

00:06:48: Lass uns drei Tage machen.

00:06:49: Das sind dann?

00:06:50: Zweiundvierzig Stunden.

00:06:51: Sehr gut.

00:06:52: Zweiundsiebzig Stunden?

00:06:53: Zweiundsiebzig Stunden?

00:06:54: Zweiundsiebzig Stunden?

00:06:55: Ich bin im Jahr Zweiundsiebzig geboren, ist ein guter Jahrgang, ist eine gute Zahl.

00:06:58: Ähm, finde ich, das wäre gut, das wäre, weil drei Tage muss man auch so eine Viralität irgendwie Zeit geben, glaube ich.

00:07:04: Achtzehn, Zweiundsiebzig?

00:07:06: Ja.

00:07:07: Okay.

00:07:08: Felix, jetzt aber zu deiner Story, das ist eigentlich viel wichtiger daran, weil wir wollen ja darüber reden.

00:07:11: Ich glaube, jetzt haben alle verstanden.

00:07:13: Perfekt.

00:07:13: Alles, was ihr jetzt gehört habt, sofort den Link weiterschicken, sofort posten bei euch in euren Stories und in euren Reels und so weiter.

00:07:20: Und dann funktioniert das.

00:07:21: Und das geht um eine wirklich gute Sache.

00:07:24: Wo kriegst du nur das Geld, eigentlich, Felix?

00:07:27: Unter dem Kopfkissen gucken.

00:07:27: Man ist so

00:07:28: privat, oder?

00:07:29: Hast du reiche

00:07:29: Eltern?

00:07:29: Vor dem Alessender singen, da fällt mir was ein.

00:07:32: Ah, okay, gut.

00:07:32: Oder wir reden über deine Fußballerlaufbahn, weil da hast du auch den einen oder anderen Euro bei guten Vereinen mitbekommen, oder?

00:07:38: Kommen wir an, beim Nachwuchs des ersten FCM.

00:07:41: Da gab's nix.

00:07:44: Da gab's nix.

00:07:45: Ja.

00:07:45: Das ist doch

00:07:45: eine gute Ausbildung, oder?

00:07:47: Ja, das ist schön.

00:07:49: Ja, das war auch schon echt eine Weile her, merke ich gerade.

00:07:54: Hier hattet er schon den Philipp Hinze hier sitzen, glaube ich, das war auch mein Jahrgang.

00:08:00: Das war damals, war die erste Mannschaft gerade auf dem Weg Richtung dritte Liga.

00:08:07: Da war das, also wenn ich das vergleiche mit der Jugendarbeit jetzt wirklich noch anders.

00:08:13: Es war gut, damals kam gerade Thomas Hosmang.

00:08:16: hat Ronny Thielemann abgelöst und ja also ich würde schon sagen es hat viel gebracht natürlich in dem nlz zu spielen.

00:08:27: aber wenn ich das vergleiche auch mit anderen stationen muss ich echt sagen oder auch mit dem mit dem wie sie bis jetzt läuft es ist kaum zu vergleichen einfach die ganzen trainingsbedingungen und und das ganze rings herum.

00:08:40: also Ich war dann auch sehr überrascht, als ich nach Bar leben gekommen bin.

00:08:44: Und da waren dann einige, die mit dem NLZ gar nichts zu tun hatten.

00:08:47: Das war immer ganz cool.

00:08:50: Wenn man erst so dachte, oh Gott, jetzt spielen wir hier mit den Bauern zusammen.

00:08:57: Und dann hat man aber gemerkt, die waren ... Nee, wirklich.

00:09:00: Da ging dann ein bisschen mehr als gedacht.

00:09:04: Das war jetzt kein Riesenvorteil, will ich sagen.

00:09:06: Es hat auch einige gegeben, die dann ... aus dem NLZ rausgekommen sind und ein Jahr später aufgehört haben mit Fußball.

00:09:13: Ich fand es gut erlebt zu haben, aber es war jetzt nicht der Heilsbringer.

00:09:20: In Barlehm.

00:09:21: In Barlehm war es ...

00:09:22: Du meinst

00:09:23: NLZ?

00:09:23: NLZ, ja.

00:09:25: Aber nebenbei anders ist es wahrscheinlich, dann ist es auch wirklich schon eine Weile her.

00:09:28: Die Bedingungen jetzt sind wahrscheinlich extrem anders.

00:09:30: Wenn ich die Qualität der Spieler einschätzen müsste, seid ihr ja damals in der Barlehmung gekommen?

00:09:34: Du, Philipp Hinze und Präuf Riker, glaube ich?

00:09:36: Und Florentz drehen Sie sogar noch dazu?

00:09:38: Ja.

00:09:39: Von der Qualität, der unterscheidet sich das gerade aktuell nicht.

00:09:42: Ihr seid da zu einem Oberliga-Krader gekommen und wart ja alle relativ nah dran am Stammplatz, schräg.

00:09:47: schräg war sogar Stammspieler.

00:09:49: Wenn ich das jetzt sehe, wenn du die U-IX in FC M nimmst und da vielleicht ein, zwei Spieler nach Verbandsligaversuchs unzubauen, das wird schon sportlicher.

00:09:57: Ich weiß nicht, ob das nicht eher pro den Tunen von damals irgendwie so auszulegen ist.

00:10:04: Ja, also was ich merke jetzt, wenn man dann ein bisschen älter wird und dann kommen so jüngere Spieler nach, man sieht schon einen Unterschied auch, so vom Charakter ist ein großes Wort, aber auch so, es kommen schon viele so an und sagen, hey, Mensch, ja, NLZ, und jetzt mache ich hier mein Ding und hier geht man zur Seite und so dieses ... Dieses Thema auch Führung innerhalb so einer Mannschaft habe ich auch gemerkt, dass verweichlicht sich, oder weicht sich auf, sag ich mal.

00:10:34: Iraschinen,

00:10:34: meinst du?

00:10:35: Iraschinen

00:10:35: weichen sich auf, weil da, ich weiß noch, also ich hatte dreimal die Woche Rückenschmerzen vom Tor tragen.

00:10:42: Das erste Herr'n-Jahr.

00:10:44: Während Danny dann da die Gänseblümchen gepflückt hat, habe ich dann eben drei Tore zum Platz getragen.

00:10:50: Eine Gänseblümchen gepflückt hat, was zu essen hier so.

00:10:53: Damals war ich fit, oder?

00:10:55: Damals war es so wirklich fit, ja.

00:10:58: Das sagt keiner sagt.

00:11:00: Das zu ihm, den haben wir auch selber hinlegt.

00:11:03: Nein, also es war ja auch wirklich eine gute Truppe.

00:11:07: Wir hatten auch einen guten Mix zwischen älteren und jungen.

00:11:11: Und auch wie gesagt, damals war es so, man ist dahin gekommen und man hat sich integriert.

00:11:16: Man hatte auch keine andere Wahl, weil sonst hat man auch auf den Deckel bekommen.

00:11:20: Und jetzt finde ich das teilweise sehr schwierig, wenn ich jetzt an meine letzten Mannschaften denke, wo auch Leute aus dem NLZ kamen.

00:11:28: Manche haben es geschafft, sich selber einzufangen oder wurden eingefangen, aber manche waren auch schneller wieder weg, als sie sich die Schuhe angezogen haben.

00:11:36: Ich glaube, dass wir am Montag darüber gesprochen haben, dass man junge, erfolgreiche Spieler, die ein bisschen was drauf haben, anders einfangen muss.

00:11:44: Wahrscheinlich geht das so ein bisschen in diese Kerbe rein.

00:11:47: Es ist schon so ein bisschen her, aber wie fängt man die dann ein?

00:11:50: Also ist es wirklich so, dass so junge Spieler, die einen Flitz im Kopf haben, nicht von der Decke schießen kann, wenn die drei Tore macht haben in drei Spielen und dann musst du die mit Herr anreden?

00:12:00: Nee, also ich glaube, das kann man im Training ganz gut machen.

00:12:03: Also ich fand es damals, also Rückblicken betrachtet wirklich cool, wenn ich da mal so ein bisschen durchgedreht bin im Training und so zwei, drei Übersteiger gemacht hat, dann hat es geklappert.

00:12:14: Also dann kam Peter Oethe.

00:12:16: Mit der Sense.

00:12:17: Und dann wusste man, okay, gut, jetzt mach erst mal wieder das einfache, mach mal dein Ding.

00:12:23: Ich

00:12:23: bin beleidigt, dass du jetzt anfängst, aber Peter Otte, die damalige Mannschaft, Sense, hab ich sofort bei Rücken rasieren, das tut mir leid.

00:12:31: Ja.

00:12:34: Musstest du, du hast es ja, bevor wir angefangen haben.

00:12:36: Wenn du noch keinen Namen erwähnt, ist ja gut, wenn es dabei bleibt, dass es jetzt...

00:12:42: Ich weiß, warum ich da mit Peter Otte, keine Ahnung, aber... Aber es gab ja wirklich einen älteren Spieler, der das verlangt hat, angeblich dabei euch in der Truppe.

00:12:50: Genau.

00:12:50: Und du

00:12:51: bist auch...

00:12:52: Der sah so ähnlich aus.

00:12:53: Der sah so ähnlich aus wie Peter Otter.

00:12:54: Ja.

00:12:54: Und du bist gefragt worden?

00:12:56: Ich bin auch mal gefragt worden, freundlich.

00:12:59: Ja.

00:13:00: Wirklich?

00:13:01: Ja.

00:13:02: Ich

00:13:02: kann das immer noch nicht... War das nicht mit Hinzi sogar, mit Philipp Hinze, die Sendung?

00:13:06: Da

00:13:06: haben wir noch darüber gesprochen,

00:13:07: ja.

00:13:07: Ey, das ist wirklich verrückt, dass es so was wirklich gibt.

00:13:10: Ich hatte bis heute gedacht, dass es einfach auch so ein Faketing ist, aber wenn du jetzt von alleine ordert, davon anfängst, also vor der Sendung.

00:13:16: Ich glaube, was Felix sagen wird, ist, Felix hatte damals auch den leichten Hang dazu, um Training wirklich zu überdrehen.

00:13:21: Er war ein sehr, sehr schneller Spieler, unglaublich beweglich.

00:13:23: Du kommst wie so ein kleiner Al, du kannst ihn nicht fassen, weil er wirklich so extrem gut war und schnell war.

00:13:28: Und wenn er das aber übertrieben hat und sechs Spieler ausgespielt hat, kam dann halt Peter oder Hecke und haben ihn Wolli genommen.

00:13:33: Und das hat sich Felix damals angenommen.

00:13:35: Das ist, glaube ich, so ein Unterschied.

00:13:36: Zum einen, dass jetzt diese Hierarchien gar nicht mehr da sind, dass die Spieler jetzt diese Bretter nicht mehr verteilen.

00:13:42: Und selbst wenn das kommt, dass die Spieler anders reagieren.

00:13:45: Das ist, glaube ich, der Wandel der Gesellschaft.

00:13:47: Dass du jetzt auch noch ein Spieler mit dem Namen Hecke bei dieser Problematik einborst, ist es halt einfach für jemanden, der mit Worten rum jongliert.

00:13:55: Was in meinem Kopf gerade los ist, will gerne wissen.

00:13:58: Nur der Vollständigkeit, aber ich bin schon alles, ich muss nachzutragen.

00:14:01: Was hast du gemacht?

00:14:02: Hast du rasiert oder hast du nicht rasiert?

00:14:03: Nein.

00:14:04: Wie hast du die Problematik gelöst?

00:14:06: Es gab einen jüngeren Spieler.

00:14:08: Also.

00:14:09: Wirklich?

00:14:09: Wenn wir jetzt dann mal bei Europa gucken.

00:14:13: Das

00:14:15: heißt, ich hätte jetzt bei einer schon wieder schlimme Wörter gesagt.

00:14:18: Aber du hast das dann wirklich weitergegeben?

00:14:20: Na, beziehungsweise, weil ich kann auch gesagt haben, gleich, ich muss kurz raus und dann bin ich nach Hause gefahren und...

00:14:26: Ich hab grad ne Anruf.

00:14:27: Du sagst halt auch nicht, nein, wenn du das so richtig... Nee, so richtig.

00:14:30: Nee,

00:14:31: ich hab, also auf jeden Fall hab ich nicht gesagt, leg mich Peter, nein, das hab ich nicht.

00:14:35: Bring ich jetzt auch nicht in Zusammenhang, wieso du gleich auf Cuny Lingus kommst.

00:14:39: Wie lange, wie lange, wenn wir das Thema mal wirklich

00:14:41: wegzuholen,

00:14:43: hast du einen oder zwei Jahren bei dem?

00:14:44: Zwei Jahre, ja.

00:14:45: Zwei

00:14:45: Jahre.

00:14:45: Und dann ging's, weil du doch wieder professionelleren Fußball bist in der Regionalliga, oder?

00:14:49: Genau, dann bin ich nach Fürstenwalde gegangen.

00:14:53: Das hat sich dann so ergeben, glücklicherweise mit dem ersten Probetraining damals.

00:14:59: Das war dann auch Vollzeitfußball im Sinne von wirklich vor und nachmittags.

00:15:04: Da hatte ich dann schon echt Probleme erst mal reinzukommen.

00:15:06: Also ich habe vorher meine Ausbildung fertig gemacht.

00:15:08: Das war mir auch wichtig, dass ich dann irgendwie was habe, wo ich später darauf zurückgreifen kann.

00:15:13: Ja, dann ging es dahin, dann noch eine andere Station in der Regionalliga und konnte ich dann da so ein paar Erfahrungen sammeln.

00:15:20: Das war ganz cool, ja.

00:15:22: Wie hast du es gemacht?

00:15:22: Hast du dann, als die Ausbildung fertig war, hast du dann wirklich Vollzeitfußball gespielt?

00:15:27: Genau.

00:15:27: Nicht anders

00:15:27: gemacht?

00:15:28: Nee, das war, wie gesagt, in dem Verein, wo ich war, auch so drauf ausgelegt.

00:15:31: Also es gab ja, also Regionalliga ist so semi-professionell natürlich.

00:15:35: Klar, gab es auch Mannschaften, wo man ... wo man dann nur nachmittags trainiert hat, aber ich war halt bei Mannschaften, wo es auch Vormittagstraining gab und naja, ist halt dann als junger Spieler, versuchst du natürlich darüber dann auch viel Training und hoffst dann natürlich nochmal einen Schritt zu machen.

00:15:51: und deswegen habe ich mich damals auch dafür entschieden.

00:15:55: Hat Spaß immer?

00:15:57: Es ist nicht meine Welt, das habe ich gemerkt relativ schnell, vor allen Dingen so im Umgang mit den anderen Leuten.

00:16:04: Also es gibt dann halt sehr viele, die wirklich nur auf das Thema Fußball beschränkt sind.

00:16:09: Und das merkt man dann auch.

00:16:10: Also ich hatte... Geistig

00:16:11: oder?

00:16:11: Ja, ja, vor allen Dingen geistig.

00:16:13: Also ich habe überall mal so ein, zwei Leute kennengelernt, mit denen ich dann auch abseits vom Platz ein bisschen was machen konnte.

00:16:19: Aber das Groh der Leute war dafür jetzt, sag ich mal... nicht unbedingt aufnahmefähig.

00:16:28: Also da ging es dann wirklich immer nur darum, dicker, hoffentlich spielig Wochenende und wie fand's mein Freistoß, letzte Woche, Mittwoch und so.

00:16:35: Und ja, es ist wirklich so.

00:16:37: Es haben auch die wenigsten tatsächlich irgendeinen Background, der ja irgendwie mit Schule oder also Schule noch, ja, okay.

00:16:43: Aber der mit Arbeit so, ja, tut mir leid, so ist es halt gewesen.

00:16:46: Da sind da gar

00:16:47: noch die Regionalliga.

00:16:48: Also Berliner Raum ist nicht so einfach.

00:16:50: Echt?

00:16:51: Ja, und wie gesagt, also Rückblicken betrachtet, es war schön, das probiert zu haben.

00:16:56: Aber es war nicht mein Weg.

00:16:59: Auf jeden Fall nicht.

00:17:00: Ich hatte so gehofft, dass er wirklich so ein Comedian ist.

00:17:03: Wie du vorher... Der ist ja richtig witzig.

00:17:06: Sag ich doch.

00:17:06: Der

00:17:06: Felix.

00:17:07: Gestern aus, was wir den euch machen.

00:17:09: Wie lange hast du mit dem zusammenspielt?

00:17:10: Wo machst du denn nicht mit so was herbekommen?

00:17:11: Zwei

00:17:12: Jahre.

00:17:12: Und dem Weg zum Profi hat er wirklich den Mannschaftsrat damit zu verdanken.

00:17:15: Passt!

00:17:16: Und Mario Mittendorf.

00:17:17: Ey, schon wieder Mario.

00:17:19: Ohne Scheiß, weil Felix ist eigentlich ein Offensivspieler gewesen.

00:17:22: Und kam als rechts links außen nach Barleben.

00:17:28: Und da ist aber jetzt immer der Eigenspieler, denn in der Oberliga, die nur körperlich ist, wo es jetzt nicht darum geht, dass du gut dribbeln kannst und einen guten ersten Kontakt hast, hat es, glaube ich, offensiv dann in einer Durchtragskraft gelegen, dass er nicht immer gespielt hat.

00:17:42: Und irgendwann in einer Winterpause kann ich mich erinnern, saßen wir im Mannschaftsrat zusammen.

00:17:45: Da ging es dann darum, dass Hecke, glaube ich, nicht mehr so oft konnte und so weiter.

00:17:49: Und dann hat er gesagt, schick da mal Felix nach hinten.

00:17:51: Und dann hat Felix Rechtsverteidiger gespielt.

00:17:54: Das hat er echt richtig gut gemacht.

00:17:55: Und dann war er der Wingman auf der richtigen Seite.

00:17:57: Und seitdem war er dann auch so, glaube ich...

00:17:59: Das heißt diese Modern Form in einer Viererkette-Linie hoch und runter?

00:18:03: Ja,

00:18:03: wir haben sogar fünf Viererkette gespielt, glaube ich.

00:18:05: Also das war noch besser, weil das war dann so die Schiene.

00:18:08: Und da konnte man sich dann nach vorne, hinten austoben.

00:18:11: Rechtsverteidiger

00:18:11: mit allen Freiheiten.

00:18:12: Genau,

00:18:13: ja.

00:18:14: Problem haben wir nur die Kraft.

00:18:15: dann, glaub ich, oder?

00:18:16: Du warst da sein typischer, der sixty-fünf Minuten-Spieler.

00:18:18: Ja, richtig.

00:18:18: Und der Schnellkraft der

00:18:19: Spiele.

00:18:19: Wenn du also Rückenschmerzen vom Tore dran kriegst, hättest du wirklich mal einen Kraftraum.

00:18:22: Ich

00:18:22: glaube auch, dass in der Zeit, glaub ich, der schnellster Spiegel war, nicht mehr gewesen.

00:18:26: Der Meinung gab's keinen schnelleren.

00:18:28: So die ersten zehn, fifteen, zwanzig wieder, wie viele Pricks macht, der war auch recht flink auf den ersten Metern.

00:18:32: Ja.

00:18:32: Ja, und dann, damit war's halt Rucksack-Profi, die ich noch mal sage.

00:18:35: Warteidiger, links, rechts.

00:18:37: Ruckzuck, du hast der Brovi.

00:18:38: Deswegen, ja.

00:18:39: Also,

00:18:39: knapp vor der Nationalpräsidentin.

00:18:41: Es hat nicht viel gefehlt.

00:18:42: Die Scheißverletzung, ey.

00:18:45: Na ja, egal, der Scheiß Krebs auch.

00:18:47: Ja, aber der war ja noch eine Weile weg.

00:18:49: Das Arschloch war noch eine Weile weg.

00:18:51: Da sind ja bestimmt diverse andere Feuerneuermickel auf, wo wir die erwähnen malen nicht.

00:18:55: Nein.

00:18:56: Nein, das heißt, dann der Weg zurück in den Nachmittagstrainingfußball.

00:19:01: Genau.

00:19:01: Und wo?

00:19:02: Das war Loc Stendal in der Kur.

00:19:06: Das ist jetzt unbeabsichtlich.

00:19:08: Liebe Loc

00:19:09: Stendal,

00:19:09: ihr wisst, das sollte so nicht, das klingt jetzt wie eine Aferdung, ist es nicht.

00:19:13: Nein,

00:19:13: das war damals auch so, dass ... Also ich wusste dann, das war die Vor-Corona-Saison, ich wusste, okay, weiter als Regionalliga, wird's halt nicht.

00:19:22: Und ich hatte damals, also es lag jetzt nicht daran, ich hatte in der Mittelgesichtsfraktur und hatte dann ewig lang auch eine Maske mit der spielen musste und mich dann auch so.

00:19:32: eigentlich bis heute zieht sich das manchmal durch.

00:19:34: Wenn jemand so in mein Gesicht oder in ihr Gesicht springt beim Fußball, dann bin ich ganz weg, weil das war damals auch in einem Zweikampf, ist das passiert.

00:19:43: Und da musste ich auch mehrfach operiert werden.

00:19:46: Und das kam dann auch vieles zusammen.

00:19:49: Und dann habe ich halt erfahren, dass in Ständerl viele auch aus Magdeburg hingehen, auch viele ehemalige Mitspieler von Barleben.

00:19:58: Und da waren mir dann, glaube ich, zehn Leute aus Magdeburg.

00:20:01: Und ich wollte wieder zurück nach Magdeburg, ich wollte wieder in die Heimat, ich wollte wieder ein vernünftiges Leben führen.

00:20:06: Und da hat sich das dann super ergeben.

00:20:08: Genau.

00:20:09: Da bin ich dann hingegangen und leider wurde diese Saison relativ fix abgebrochen dann im Februar, März, genau.

00:20:19: Deswegen war ich da leider nur neun Monate.

00:20:23: Ja, und dann ging's nach Schöning, genau.

00:20:25: Da hast du mit Becos jetzt zur Welt?

00:20:27: Ja.

00:20:27: Jetzt sag ich auch schon jetzt zur Welt, weil du das so oft sagst, Danny.

00:20:30: Du hast mit Becos zusammen den Rasen betreten.

00:20:33: Hat das Spaß gemacht?

00:20:35: Ja, auf jeden Fall.

00:20:36: Also erst mal war es wichtig, dass er kommt, weil wir sind einer weniger einer Fahrgemeinschaft geworden aus Magdeburg.

00:20:42: Das heißt, ich hab...

00:20:43: Nicht Fußballer, Pecos nicht schon, aber für das Fahren warst du richtig wichtig.

00:20:49: Nährsterlinie war das wichtig.

00:20:50: Ich

00:20:50: muss an den Gabelstabler denken.

00:20:52: Hast du die Folge mitbekommen?

00:20:54: Ja, hab ich.

00:20:55: Gabelstabler, Fahrer ohne Führerschein, unglaublich.

00:21:00: Du bist ja mit Schöning, also ich muss mal kurz einhaken.

00:21:02: Schöning ist so ein ähnliches Projekt gewesen wie Bärsel oder jetzt auch Borg oder etc.

00:21:07: Nur halt in der Folgreich.

00:21:08: Also Borg hat ja eine Entwicklung vor sich, aber... Berser ist ja nur gescheitert.

00:21:12: Und du bist mit Schöning durchmarschiert bis in die ...

00:21:15: Regionalliga.

00:21:16: Bis in die Regionalliga.

00:21:18: Bist du bestimmt, ja.

00:21:19: Bis letzte Saison hast du noch mitgespielt und du seid aufgeschieden.

00:21:21: Also, Landesliga, Oberliga und dann Regionalliga.

00:21:24: Stark.

00:21:26: Ja, das war damals ... Also, es war auch lustig, als ich bei Stendai weg bin, da ... und dann gesagt hab, Mensch, ich geh nach Schöning.

00:21:35: Haben alle lacht.

00:21:36: Haben wirklich viele ... Also, weiß ich, ist gelacht, aber ... Ich habe mich da mit dem Präsidenten unterhalten und der Weg war klar, also auch nicht nur von ihm, sondern auch die Leute im Verein, der Trainer und alles.

00:21:47: Ich wusste, was da passiert, aber es ist natürlich klar, wenn du dann erstmal von der Oberliga zu einem Landesliga-Aufsteiger gehst, also die sind damals aus der Bezirksliga aufgestiegen und klar, ich wusste, wo es hingehen soll und ich wusste, dass es in Ständer auch schwierig wird.

00:22:04: Das war auch so kommuniziert.

00:22:06: Ich bin ja nicht der einzige, der weggegangen ist in dem Jahr.

00:22:08: Wir sind auch damals zu dritt nach Schöning gegangen.

00:22:13: Es war klar, was da halt entstehen soll und das ist natürlich so extrem gut funktioniert.

00:22:20: Da musste auch echt viel passieren und es ist auch viel passiert.

00:22:24: Auf und neben dem Platz.

00:22:26: Es wurde wirklich eine komplett neue Mannschaft gebaut, aber es wurden halt auch Alle so nebenbei mitgezogen.

00:22:32: Also auch die Strukturen, sodass man eben nicht sagen konnte, Mensch, da wird hier nur was für die Erste gemacht.

00:22:37: Und ja, das ist alles so künstlich.

00:22:39: Ich meine, es ist trotzdem, es bleibt halt Schöningen.

00:22:44: Es ist eine Kleinstadt.

00:22:45: Da muss dann auch erst mal, wie gesagt, Infrastrukture einiges passieren.

00:22:49: Aber der Erfolg gibt halt absolut recht.

00:22:52: Die sind jetzt in der Regionalliga gut angekommen auch.

00:22:58: Wir haben angefangen vor fünfzig sechzig.

00:23:01: Dann ging es irgendwann Richtung zwei dreihundert.

00:23:03: Jetzt waren auch dann mal so bei entscheidenden Spielen um die tausend da.

00:23:06: Jetzt waren sogar immer noch mehr, wenn ich geguckt habe.

00:23:09: Also das ist schon, hat sich wie gesagt alles stark gewandelt.

00:23:13: Und das ist ein Projekt, wie Danny schon sagt, aber bei dem halt auch alles eingehalten wurde.

00:23:17: Und man kennt viel, man hört viel.

00:23:19: Aber in dem Fall muss ich echt sagen, hat das alles, ich war fünf Jahre da und hat alles, es wurde alles gehalten, was vereinbart wurde.

00:23:27: Jetzt brauche ich das umso mehr.

00:23:29: Wir werden fast mal Mitspieler gewohnt.

00:23:30: Danny, ich habe, ja, lustigerweise...

00:23:32: Das kommt mir gerade so.

00:23:34: Schieße,

00:23:34: solltest du da mitspielen oder was?

00:23:36: Da war ein sogenannter Sommermeier.

00:23:38: Spielender Crew Trainer.

00:23:40: Andi!

00:23:40: Und mit dem

00:23:41: Spiel am dreißigsten zusammen bei Schul und Friends.

00:23:43: Richtig,

00:23:43: passt ja hervorragend hier.

00:23:44: Du kannst ihn noch mal ansprechen, warum er nicht die nötigen Satze sagt hat, der dich dann doch überzählt.

00:23:48: Nee, es an ihm lag es nicht.

00:23:51: So

00:23:51: doch die Kohle oder was?

00:23:52: Nee, ich glaube, die wäre auch genug da gewesen.

00:23:54: Ich glaube, ich war jetzt auch relativ alt schon, über vierunddreißig oder so, dreunddreißig.

00:23:58: Der Aufwand war mir einfach zu hoch, weil der Trainer, der dann da war, ich weiß gar nicht, wer es war, wollte wirklich drei, vier mal die Woche trainieren.

00:24:05: Nee, das ist mit dir nichts

00:24:06: zu

00:24:07: tun.

00:24:07: Drei mal.

00:24:08: Nee, doch schon, aber die erzeitliche Aufwand.

00:24:10: Wie lange fährt man da hin?

00:24:11: Also muss natürlich für die, die sich jetzt schon eine Weile fragen, schönigen und klickern, Niedersachsen, deshalb hast du auch Bezirksklasse gesagt.

00:24:18: Bezirks,

00:24:18: ja, genau.

00:24:19: Landesliga ist dort auch wie Verbandsliga hier.

00:24:22: Und Oberliga ist dann wieder gleich.

00:24:25: Das sind so ja, vierzig Minuten ungefähr.

00:24:28: Ja, jeder eigentlich.

00:24:29: Das

00:24:30: ist okay, wenn ja zwei frei ist.

00:24:32: Ja.

00:24:33: Die

00:24:33: Entwicklung ist ja krass, ich such grad die ganze Zeit ein Testspiel, was wir hatten, da war es so, glaub ich, schon weg.

00:24:38: Ja, hier ist das.

00:24:39: Zehnter Februar, Zehnter Februar, zwei Tosendachzehn.

00:24:43: Testspiel Barley gegen Schöning.

00:24:45: Zehn zu drei für Barley.

00:24:48: Da waren die Bezirksliga-Staffel zwei.

00:24:51: Zehn zu drei.

00:24:53: Abgefahren.

00:24:54: Und jetzt war das Ergebnis wahrscheinlich andersrum ausgehen.

00:24:57: Die Entwicklung ist halt krass.

00:24:57: Und auch der lange Atem, der da ... Scheinbar vorherrscht.

00:25:02: Ich kann mich erinnern, da warst du glaube ich auch, da waren wir mitten auf, haben wir da gespielt.

00:25:05: Ja.

00:25:06: Zwei, eins, nur gewonnen und mussten danach noch Strafrunden oder Straftraining laufen.

00:25:09: Ja,

00:25:09: und das war auch vor allen Dingen kein Rasen, auf dem wir gespielt haben, falls ich erinnere, das war alles gelb und völlig... Sechs, sechs

00:25:16: Zuschauer gefühlt.

00:25:17: Das war echt krass.

00:25:18: Also die Entwicklung, großes Kompliment, ist jetzt auch eine Expertise dazugekommen vom ersten FC Magdeburg, glaube ich, im Sponsoring, Marketingbereich, kann das sein?

00:25:25: Ja, Max Grimm.

00:25:26: Max Grimm, genau.

00:25:27: Da gibt man schon ordentlich Gas.

00:25:30: Und wenn das stimmt, also wie du sagst, wir verlassen uns jetzt auf dich, weil deine blauen Augen scheinen, die Wahrheit zu sprechen, zu leuchten.

00:25:36: Deine blauen Augen scheinen, die Wahrheit zu leuchten.

00:25:38: Das ist halt auch der Nachwuchs mitgenommen wird und so.

00:25:40: Ja gut, Nachwuchs ist noch ein Thema auf jeden Fall.

00:25:43: Also das kann ich aus erster Hand sagen, weil mein Bruder im Nachwuchs spielt.

00:25:48: Da ist schon noch ein bisschen was zu tun, sehr viel zu tun, aber... Ist ja auch

00:25:51: viel um Nachwuchs in Schöning.

00:25:53: Gibt

00:25:53: es auch Geld?

00:25:54: Nein, ich glaube nicht.

00:25:56: Warum auch?

00:26:01: Nein, ich

00:26:02: frage mich jetzt, warum Felix Bruder in Schöningen spielt.

00:26:05: Weil er in Helmstedt wohnt.

00:26:07: Dann liegt es daran.

00:26:08: Das

00:26:09: ist so richtig datenschutzmäßig in Ordnung gewesen, aber ansonsten war es auf jeden Fall

00:26:13: ernst.

00:26:13: Welcher Junge?

00:26:14: Ein Junge.

00:26:14: Ein Junge,

00:26:16: okay.

00:26:16: Und dann nähern wir uns ja jetzt oder lassen uns einfach kurz ein Schmerz ausmachen.

00:26:20: Gab es dann irgendwann die Diagnose?

00:26:23: Genau, also ich hatte... Also die Diagnose kam am Zweiundzwanzigsten März dieses Jahres.

00:26:28: Hat sich das alle deutet?

00:26:29: Ja.

00:26:30: Und zwar ziemlich genau, wir hatten davor das Wochenendenspiel.

00:26:36: Und da habe ich mich sowas von schlecht gefühlt.

00:26:39: Also ich wusste nicht, was los ist, wo kommt das jetzt her?

00:26:42: Ich hatte einfach so ein Gefühl, so nach jedem Antritt, kurzem Sprinn, dass ich sofort mich erstmal hinlegen muss, hatte dann ungefähr ... weiß ich nicht, eine Woche vorher so Schmerzen in der Leisten gegnt.

00:26:56: Und hab dann halt immer, na ja, wie's halt so ist, man ist halt grad im Aufstiegsrennen, man will Gas geben und auch Arbeit, so, ich bin selbstständig, ich wollte halt einfach mein Ding durchziehen und hab dann gesagt, na gut, hier leiste vielleicht, das geht schon wieder weg.

00:27:11: Und er hat ein Kumpel zu mir gesagt, Mensch, du, das ist mir eigentlich hängen geblieben.

00:27:15: so und nicht alles, was von alleine kommt, geht auch von alleine, geht doch mal zum Arzt.

00:27:20: Und das war dann an einem Wochenende, wenn ich dann auch in die Notaufnahme, weil es dann schlimmer wurde, und da hab ich gesagt, komm, dann lass das mal abklären.

00:27:30: Ja?

00:27:30: Jetzt muss ich ein Ausgeben.

00:27:32: Das tut mir leid.

00:27:33: Ähm, ja, lass das mal abklären.

00:27:36: Und dann war halt erst der Verdacht auf Leistenbruch.

00:27:40: Und dann haben die sich das angeguckt, ich hab ewig gewartet und wollte dann eigentlich sogar schon wieder gehen.

00:27:45: Also ich hab gedacht, ja, komm, ne, ne, ne, dann gehst du irgendwie die nächste Woche noch mal zum Arzt.

00:27:50: So, und dann haben sie da alles Mögliche abgetastet, natürlich, was man dann so macht, haben mich dann wirklich auch zum Urologen rüber verwiesen und haben dann gesagt, Herr Wehling, da ist was in ihrem Körper, was da nicht reingehört.

00:28:05: Und da, gut, dann saß ich erst mal da, ne?

00:28:07: Und

00:28:07: dann

00:28:08: habe ich gesagt, okay, was ist das jetzt?

00:28:10: Na, es wird ein Tumor sein.

00:28:13: Und ja, in dem Moment sitzt man dann da und ... Das ist erst mal alles weg.

00:28:19: Es ist wie so ein Traum einfach.

00:28:22: Es war ein Tumor im Hoden, der dann gefunden wurde, auch ziemlich groß.

00:28:28: Und ab dem Moment, wie gesagt, dann wird ... Erst mal hinterfragt man natürlich alles.

00:28:35: Und was passiert jetzt?

00:28:37: Ganz platt, überlebe ich das jetzt?

00:28:40: Wie geht's weiter?

00:28:42: Und dann musste ich innerhalb von fünf, sechs Tagen sämtliche Tests machen, Blut.

00:28:48: Ich musste zur Frauenklinik Spermien einfrieren, weil er auch da nicht gewiss war, ob ich überhaupt noch zeugungsfähig bin.

00:28:57: Ich wurde auf einen OP vorbereitet, die dann auch fünf Tage später stattgefunden hat.

00:29:04: Es ging alles so schnell, dass ich keine Zeit hatte, das groß zu verarbeiten, darüber nachzudenken.

00:29:10: Und damit war aber natürlich die Frage noch nicht geklärt.

00:29:13: Ist das bösartig, stand dann im Raum?

00:29:15: Ja, wurde dann bestätigt.

00:29:18: Und dann musste ich zwei Wochen später zum CT.

00:29:22: Und dann die nächste Geschichte war dann eben, ja, sind Metastasen im Körper.

00:29:27: Also,

00:29:28: ja.

00:29:29: Und das war eigentlich so die schlimmste Nachricht, weil man dann eben weiß, okay, da kommt noch ein anderer Weg auf einen zu.

00:29:37: Ja, und dann wurde eben relativ schnell gesagt, okay, wir müssen Richtung Chemotherapie denken.

00:29:46: Drei Zyklen, also sprich.

00:29:48: Neuen Wochen mit stationären Krankenhausaufenthalten und so weiter.

00:29:54: Aber wie gesagt, das wird einem dann nicht so bewusst, sondern ich habe das dann so gemacht, ich habe dann so in Etappen gedacht, okay, das eine führt zum nächsten, zieht durch, macht ein Ding.

00:30:04: Und bis dann so die Chemo losging, das war dann so, glaube, sieben, acht Wochen nach der Diagnose und nach der OP auch.

00:30:14: habe ich mich dann einfach so gut es geht, versuche darauf vorzubereiten, alles zu beeinflussen, was man beeinflussen kann.

00:30:20: Ernährung und... Ernährung,

00:30:21: genau, ich habe mir also aufgrund meines Berufsfelds, also ich arbeite im betrieblichen Gesundheitsbereich, ich habe halt sehr viele Leute um mich herum, die da sehr guten Einblick haben konnten, ich habe natürlich direkt viele Leute kontaktiert, Ernährungsberater, Apotheker, Sportwissenschaftler und so weiter, Mensch, was kann ich machen?

00:30:40: Weil ich wollte mich einfach so gut wie möglich darauf vorbereiten.

00:30:45: Und dann habe ich sehr viel gemacht.

00:30:47: Ich bin mit einem guten Gefühl da rein und habe auch die erste Phase sehr gut hinter mich gebracht.

00:30:55: Aber irgendwann da holt es sich dann ab.

00:30:58: Also da holt es sich richtig runter.

00:31:00: Und das sind dann die Phasen, wo man halt ... Deswegen will ich das halt, also ich will halt ein so transparent wie mögliches Bild zeichnen auch für alle, weil damals, als meine Diagnose war, Das erste, was ich gemacht habe, war, ich habe versucht, mir vergleichbare Fälle zu suchen.

00:31:18: Da gab es auch einige Fußballer, die die Diagnose hatten.

00:31:21: Dr.

00:31:21: Internet oder was?

00:31:22: Ja, genau.

00:31:23: Also auch Dr.

00:31:24: YouTube zum Beispiel, um mir Sachen anzuschauen, wie da sie so die Prozesse waren.

00:31:28: Und dann gab es einige Profifußballer auch, Alea von Dortmund, Baumgartel von damals Union Berlin.

00:31:37: Der Unterschied ist halt nur, die sitzen dann... Im besten Fall in ihrer Privatklinik mit Bergpanorama und kriegen natürlich trotzdem das Gift in ihren Körper, genauso wie ich.

00:31:47: Das will ich nicht kleinreden.

00:31:49: Aber mir war wichtig, einfach mal so ein transparentes Bild zu zeichnen, dass es hart ist, wirklich hart diese Zeit.

00:31:57: Die hat mir allerdings auch sehr viel gebracht und ich kann jetzt wieder hier sitzen.

00:32:01: dass das halt auch Anlass ist für Leute, die vielleicht ein ähnliches Schicksal haben.

00:32:06: Ein anderes ist egal, die ein Schicksal haben und die denken, Scheiße, ich weiß nicht, wie es weitergeht.

00:32:13: Und dass man am Ende des Tages da trotzdem rauskommt.

00:32:17: Und zwar auch mit vier Disziplinen, aber vor allen Dingen auch mit vier positiven Gedanken, weil das war das Wichtigste in der ganzen Zeit.

00:32:25: Das war das, was mich auch da ... Ja, was mich da irgendwie am Leben gehalten hat, sag ich mal, jetzt nicht.

00:32:34: Lass mal konkret reden.

00:32:35: Fühl mir, guck Bücher, ihr lesen.

00:32:36: Ja, Bücher auf jeden Fall.

00:32:38: Und dann, wir sind hier im Fußballpodcast, also ich wusste halt, ich will wieder zurück irgendwann auf den Platz.

00:32:43: Also das war für mich, wenn du dann vor der Chemo bist und du erfährst, was das alles in dir anrichtet und das es dazu führen kann, dass du nie wieder Fußball spielen kannst, weil Medikamente auf deine Lunge gehen, auch sonst was und so, ne?

00:32:56: Es wird ja ... Du kriegst ja einmal was komplett vollgeballert.

00:33:00: Und ich hatte dann auch Leute bei Chemothermin neben mir sitzen, die gesagt haben, puh, also ich hab jetzt seit sieben Jahren nicht die volle Lungenkapazität und das wird auch nix wieder.

00:33:12: Dass man dann irgendwie den Strich zieht und sagt, okay, das ist ein Schicksal, was man sieht, aber es ist nicht das eigene.

00:33:19: Und für mich war wirklich so, ich bin auch nach der Diagnose dann schon zu Ortersleben gegangen, zum Spiel zugeguckt.

00:33:27: Und hab einfach so gedacht, okay, irgendwann stehst du hier und kannst selber widerspielen.

00:33:33: Und da hat wirklich, ja, da hat so klar Familie, meine Freundin, extrem wichtig.

00:33:40: Sehr gute Freunde, die mich besucht haben, auch immer in der Klinik.

00:33:44: Aber eben auch so dieser Gedanke, okay, da kommt wieder was.

00:33:47: Und du wirst auch wieder der Alte, bestenfalls.

00:33:49: Es wird lange dauern, aber einfach diese Hoffnung so zu haben.

00:33:53: Und dann bin ich auch jeden Tag aufgestanden, bin ... Man ist dort zwanzig Stunden angeschlossen am Stück im Krankenhaus, wenn die Chemo durchläuft plus Begleitinfusion.

00:34:04: Also es gibt kaum Zeitfenster, wo man mal aus dem Bett raus kann.

00:34:08: Und trotzdem dann eben zu sagen, man steht abends auf, dreht seine Runden, macht das und dann geht es einem auch besser.

00:34:13: Und deswegen ist mir wichtig halt zu sagen, okay, das ist eine absolut beschissene Zeit.

00:34:19: Wenn man sowas vor sich hat und das raubt einem vieles, sehr sehr vieles, aber nicht alles.

00:34:25: Und wenn man mit dem richtigen Kopf da rangeht und Ziele sich setzt, erst kleine, dann immer größere, dann kommt man da durch.

00:34:32: Was heißt Runden drehen abends?

00:34:34: Hast du da versucht, Sport zu treiben?

00:34:36: Ja,

00:34:36: ich hab zwischen den Chemo-Zyklen probiert, Sport zu machen, soweit es geht.

00:34:41: Ist das gut, weil es stresset den Körper eigentlich und das ist immer noch vermeiden, oder?

00:34:45: Ja, also jede Bewegung ist erstmal gut.

00:34:48: Natürlich bin ich jetzt kein Marathon gelaufen, aber ich hab halt abends immer, ich hab jeden Tag versucht, auf die Zehntausend Schritte zu kommen.

00:34:55: Und dann klar, mit steigender Zahl der Chemotherapien ist immer weniger möglich für den Körper, auf jeden Fall.

00:35:05: Aber ich habe trotzdem halt probiert, zwischen den Krankenhausaufenthalten auch mal so ein bisschen Kräftigung zu machen, weil es geht ja alles verloren.

00:35:13: Und dann habe ich auch gemerkt, es geht mir gut.

00:35:16: Und ich hatte Gott sei Dank auch Ärzte und Pfleger so die ... einen da ermutigt haben und dann auch mal weggeguckt haben, wenn man dann doch mal eine Stunde länger draußen war.

00:35:26: Stark.

00:35:29: Was sind so die Begleiterscheinungen?

00:35:30: Schlecht, Schwäche kotzen oder was?

00:35:33: Also glücklicherweise musste ich mich nie übergeben.

00:35:36: Es gibt halt sehr viel Begleitinfusion, die das verhindert haben oder abgemildert haben.

00:35:42: Aber na klar, also der körperliche Verfall, die Haare fallen aus irgendwann natürlich.

00:35:48: was für mich auch nicht einfach war, das so zu akzeptieren, weil das ist dann der Moment, in dem kann man halt auch niemand mehr was vormachen.

00:35:55: Also wenn ich dann so durch die Straßen gehe, irgendwie mal klar gucken die Leute, was jetzt nicht so schlimm ist, aber wenn ich dann auch so gerade bei der Familie war, da fühl mir das schon sehr schwer, mich so zu zeigen, auch wenn es mir vielleicht gar nicht so schlecht ging, aber man sieht es halt an, man wird natürlich auch blasser.

00:36:13: Ich hatte einige Immunreaktionen sehr stark.

00:36:17: Das Immunsystem fährt sehr stark runter.

00:36:20: Die Abwehrzellen lösen sich auf, blöderweise.

00:36:24: Dadurch war ich sehr infektanfällig, hatte Hautausbrüche, hatte Fieberschübe auch mal.

00:36:31: Aber alles vorwiegend im ersten Zyklus.

00:36:34: Danach hat sich das ein bisschen Gott sei Dank eingepägelt.

00:36:41: Da war es dann eher so wirklich das Optische und halt der körperliche Verfeier.

00:36:48: Wenn man sich das übernimmt, du hast gesagt, das war März diesen Jahres, die Diagnose.

00:36:53: Und jetzt haben wir Oktober und du spielst wieder Fußball.

00:36:55: Ehrlich gesagt, klingt das krass.

00:36:57: Also wenn man jetzt hier sitzt, für dich ist wahrscheinlich jeder Tag damals ein Jahrzehneiwesen und so.

00:37:03: Aber eigentlich, ganz schön geil laufendig.

00:37:07: Ja, kann man so sagen.

00:37:10: Die Chemo lief bis in den Juli rein und ich weiß auch noch damals, wir hatten damals, wir hatten den vierzehnten Juli Trainingstart, also eine Woche nach meiner letzten Chemo und ich ... Dann habe ich mir die Laufschuhe angezogen und habe gedacht, jetzt drehst du mal deine erste Runde.

00:37:29: Jesus,

00:37:30: Alter.

00:37:30: Dann habe ich nach fünfhundert Meter abgebrochen, weil mein Pult bei zweihundert vier war, bei einer neuner Pace.

00:37:36: Habe ich gedacht, okay.

00:37:37: Kannst du mal auf Piele laufen.

00:37:40: Andrück zum Tor.

00:37:42: Ist vielleicht noch ein bisschen früher, habe ich gedacht.

00:37:46: Jetzt können wir lachen, aber ich

00:37:47: habe mich tierisch gefreut.

00:37:48: Dann kann man, glaube ich, das Vorstellungsvideo von dir auch relativ zeitnah?

00:37:51: An dem Tag, genau.

00:37:53: Das war heute ja.

00:37:53: Und dann habe ich tatsächlich ein paar Nachrichten bekommen, ob ich da mehr wusste.

00:37:57: Und man hat das ja gar nicht so richtig mitbekommen, weil das ist wahrscheinlich eher mit dir selber ausgemacht, sondern um kleineren Kreis.

00:38:02: Aber durch ein, zwei Gespräche hatte ich davon mitbekommen.

00:38:06: Und als ich angeschrieben wurde, sagte er, ich freue mich einfach, dass du da irgendwie wieder auf dem Platz stehst und das zumindest scheinbar überstanden hast, wobei überstanden.

00:38:14: Überstanden bedeutet, dass sie jetzt immer so regelmäßig und das muss ja genau

00:38:17: das so machen.

00:38:18: Und was sagt man?

00:38:19: drei bis fünf Jahre?

00:38:20: Richtig.

00:38:20: Also erstmal war, also erstmal konnte ich dann wieder anfangen, Sport zu machen.

00:38:24: Genau, das war dann so diese Aufbauphase.

00:38:26: Dann habe ich noch mal wie so eine Reha gemacht an der Ostsee, wo ich mich dann selber eben versucht habe, aufzubauen.

00:38:32: um dann jetzt so schnell wie möglich wieder so meinem normalen Leben nachzugehen, zu arbeiten, aber eben auch zu spielen.

00:38:40: Also das war schon in meinem Kopf, dass ich irgendwie mit Saisonstart wieder dabei sein will.

00:38:45: Und das hat glücklicherweise geklappt.

00:38:47: Aber es stand jetzt erst mal noch aus, noch ein CT und wie sich diese Metastasen, also die Lymphknoten, die sich bei mir vergrößert haben, ob die Chemo schon dafür gesorgt hat, dass sie wieder kleiner geworden sind oder ob das noch mal operiert werden muss.

00:39:02: Und glücklicherweise haben die sich von alleine verkleinert, sodass diese OP jetzt wegfällt.

00:39:08: Ich habe jetzt halt noch Material in meinem Körper, so ein Port, der dann immer angestochen wird, wo die Chemo durchläuft.

00:39:14: Ist jetzt so im Brustbereich, dann manchmal noch so ein kleines Handicap.

00:39:18: Das wird dann irgendwann rausgenommen, wahrscheinlich nach der übernächsten Vorsorge- oder Nachsorgeuntersuchung.

00:39:25: Aber damit kannst du Fußball spielen.

00:39:27: Damit kann ich Fußball spielen.

00:39:28: Also manchmal, wenn ein Ball direkt auf die Brust fliegt, dann denkt man sich schon so, okay, weil das geht so ein bisschen aus dem Körper oder ist unter der Haut.

00:39:37: Man sieht das auch.

00:39:39: Manchmal ist es ein bisschen unangenehm, dann so zu denken.

00:39:43: Ich glaube, so richtig frei Fußball spielen werde ich erst wieder ohne das Ding.

00:39:47: Aber im Grunde geht alles andere wieder fast zu hundert Prozent vom Gefühl her.

00:39:54: So ein Stammplatz bei Uttersleben reicht es.

00:39:56: Gut reingequatscht, ja.

00:40:00: Sind's schon so weit, die Mitspieler, dass sie dann noch sagen, hier, du blingst deiner krankert-schön-reinig-Quatsch.

00:40:05: Ich

00:40:05: mach das eher selber.

00:40:06: Das

00:40:07: ist immer wichtig, ja?

00:40:07: Wahrscheinlich musst du das eröffnen, und dann werden die anderen auch locker.

00:40:10: Genau.

00:40:10: Also, das war, ich liebe das eigentlich eiligerweise.

00:40:13: Also, gerade am Anfang, als meine Haare noch nicht so da waren, dann bin ich doch mal irgendwo aufgetaucht und dann hieß es so, Billing, hast du Wette verloren mit deinen Haaren oder was?

00:40:22: Nee, Chemotherapie.

00:40:25: Scheiße,

00:40:26: geil, geil.

00:40:26: Aber da kriegst du es hin.

00:40:28: Und beim Fußball, wenn wir eine Ecke spielen oder so, sag ich, du willst ja jetzt nicht den Krebspatienten reinschicken, oder?

00:40:33: Das ist dann halt immer ganz lustig.

00:40:35: Nein, aber es hilft, also am Ende muss man sich halt so natürlich fragen, was hilft einem selbst, da durchzukommen.

00:40:41: Und das ist bei mir wirklich sehr viel Humor gewesen.

00:40:45: Also ein sehr guter Kumpel hat mal zu mir gesagt, Mensch, der Krebs wird sich alleine verpissen irgendwann, weil du dich nur lächerlich über den machst, er wird sich irgendwie ein anderes suchen.

00:40:54: Oder bestenfalls gar keinen natürlich.

00:40:56: Aber das ist im ersten Schritt natürlich das Beste, da irgendwie somit umzugehen.

00:41:01: Aber auf langen Strecke bin ich auch ehrlich.

00:41:04: Ich sitze jetzt hier relativ locker drüber.

00:41:07: Aber alles von der Zeit, so werde ich hundert Prozent noch nicht verarbeitet haben.

00:41:12: Das geht auch gar nicht.

00:41:13: Hast du

00:41:13: psychologisch Betreuung?

00:41:14: Ja, ist cool.

00:41:16: Hat dich aber im Übrigen auch schon vorher.

00:41:18: Genau, also deswegen... Ja, ist auch immer so ein Thema relativ schwierig, aber gerade natürlich in der Akutphase, also ich hatte selbst dann vor Ort, ist die Psychologin auch gekommen und es steht halt sehr viel dahinter auch, sehr viele Ängste, die wahrscheinlich denen ich mir noch gar nicht so richtig bewusst geworden bin.

00:41:40: und deswegen kann ich da auch nur jedem zu raten, der irgendwie solche Themen hat, sich da auch auf diese Weise Hilfe zu suchen.

00:41:50: Erstens muss man sagen, stark, dass du das jetzt so machst, wie du es machst.

00:41:56: Das ist auf jeden Fall gut, glaube ich, und ein Anker für die Leute.

00:42:00: Dass es solche Verläufe und es ja nicht abgeschlossen ist, ist wahrscheinlich nie abgeschlossen, aber dass es solche Verläufe gibt.

00:42:07: Es ist eine schöne Geschichte, dass du halt Märzdiagnose jetzt schon wieder auf dem Fußballplatz stehst.

00:42:14: Das ist cool.

00:42:14: Man darf nie vergessen, dass das... vielen auch nicht so gelingt das muss man halt sagen.

00:42:20: aber dass man ja trotzdem wenn die Diagnose kommt erst mal immer davon ausgehen sollte dass man so eine geschichte wie du sie gerade hier erzählst hinlegen kann mit den guten geistern und mit dem mit dem mit dem mit dem positiven vibe die man sich da wahrscheinlich selber auch her quatschen muss und so weiter das ist das finde ich gut.

00:42:36: fakt ist auch hier Leute wenn ihr spätestens nicht jetzt irgendwie diese sendung irgendwie weiter leitet Damit wir dann Geld für die Kinderkrebsforschung, weil nichts ist noch schlimmer, also nichts schlimmer.

00:42:46: Erkrebs, Todesdiagnosen, alles ist schlimm, alles ist schlimm.

00:42:50: Wird potenziert, wenn es Kinder betrifft.

00:42:52: Ich habe auch Konzerte gegeben, auch eine Kinderkrebsstation.

00:42:55: Da wird dir schon anders.

00:42:56: Das ist wirklich krass, aber auch da kannst du nur hingehen und sagen, wir spielen für euch.

00:43:00: Super Lucy Geschichte war so ein Mädchen, die sich das ihr wünscht, hatte.

00:43:03: nur so bin ich da reingerutscht, die Eltern schrieb mich an.

00:43:05: Und die kamen dann wirklich Jahr für Jahr auch danach.

00:43:08: Das ging bei ihr auch gut aus.

00:43:09: Und die kamen Jahr für Jahr, wurde größer und größer.

00:43:11: Und irgendwann waren die Eltern alleine mal beim Konzert bei mir.

00:43:13: Und dann wir sagten, ja, die sitzt hier natürlich, die findet Musik jetzt scheiße.

00:43:24: Aber weißt du was?

00:43:24: Auch das ist das Leben.

00:43:25: Das ist völlig in Ordnung.

00:43:26: Oder nicht mehr spannend wahrscheinlich, heißt das nicht gesagt.

00:43:28: Klang ins Orientierter.

00:43:29: Ja, genau.

00:43:31: Ich hab macht die Witze so hart damit, Krebs, falls ihr noch irgendwo hier seid, seid ihr sich totlacht, egal bei wem.

00:43:36: Das ist ja immer irgendwo.

00:43:37: Ähm, was, was würde ich denn sagen?

00:43:39: Ihr leitet hier diese, leitet hier diese Links weiter und, ähm, weil es geht ja darum, dass wir für diese Kinderkrebsforschung dann quasi hier Geld spenden sollen.

00:43:46: Und wie gesagt, wenn wir zwanzig, wenn wir zwanzigtausend Hörerinnen hier hinkriegen, ohne YouTube, dann müssen Danny fünftausend bezahlen und du auch, Felix, das, das ist schwierig.

00:43:57: Danny dann.

00:43:58: Das war noch mal irgendwo anheuernd zusammen.

00:44:01: Halbermonat in Schöning.

00:44:04: Als Balljunge.

00:44:05: Der wird zwar wirklich

00:44:07: schlecht.

00:44:07: Warum denn der VfB Ottersleben?

00:44:11: Das war vor der Diagnose schon... Hab ich schon Gespräche geführt, ich wollte halt wieder auch zurückkommen hier, also ich habe ja hier gewohnt in Ottersleben auch schon vorher und wollte einfach wieder nach Magdeburg auch dann oder in die Umgebung zumindest kommen, weil ich Arbeitstechnisch mich erweitert habe eben.

00:44:33: hatte dann auch oder habe jetzt Personalverantwortung und natürlich wächst das alles und ich wollte mein Fokus einfach noch mehr darauf legen und habe gemerkt, dass ich das in Verbindung mit so semi-professionellen Fußball einfach nicht hinbekomme.

00:44:45: Also ich hatte da vorher tatsächlich auch schon meine Themen, dass ich gemerkt habe, ich stoße da an eine Grenze und ich schaffe das nicht mehr.

00:44:52: Jetzt sowieso nicht mehr.

00:44:53: in der Regionalliga kommen nur noch Leute, die Vollzeitfußball spielen dort und da wäre jetzt mein Weg auch höchstwahrscheinlich sowieso beendet gewesen irgendwann.

00:45:02: Und dann habe ich halt überlegt, okay, was machst du?

00:45:06: Und nach der Diagnose war ja erst mal überhaupt nicht klar, wann ich überhaupt wieder spielen kann.

00:45:12: Ich hatte dann damals Kontakt eben schon mit den von Ottos Leben.

00:45:16: Ich hätte einfach gefallen, wie das da so funktioniert, wie der Verein funktioniert, wie der lebt.

00:45:21: Und ich gehe drei Minuten zu Fuß dahin.

00:45:24: Das war auch ein Faktor, hundert Prozent.

00:45:27: Nach zehn Jahren fahren oder noch länger zum Fußball war ich auch irgendwann jetzt mal satt davon.

00:45:33: Geil,

00:45:33: nur mit der Waschtasche, drei Minuten laufen.

00:45:35: Nur

00:45:35: mit der Gucci Waschtasche, genau.

00:45:37: Mit der Oli Gran Waschtasche.

00:45:40: Nein, und wie gesagt, ich hatte halt dann sehr, sehr gute Gespräche und die haben mir ein super Gefühl gegeben auch, dass es egal ist, ob ich jetzt noch ein halbes Jahr brauche oder nicht, dass sie sich sehr freuen, ein, zwei Gesten auch.

00:45:53: Und ich kannte da niemanden, das fand ich auch spannend.

00:45:55: Also ich habe niemanden dort gekannt, kein Spieler, niemanden im Verein und so ein neues Umfeld irgendwie in einer Heimat, also wo man wohnt und man kennt trotzdem keinen.

00:46:06: Das war lustig, war komisch, aber ich war es für mich auch einfach so ein Neuanfang, so zu sagen.

00:46:13: Ich hab irgendwie Bock da drauf, ne?

00:46:16: Und hatte dann auch das Gefühl, weil einige Spieler sich auch dafür stark gemacht haben, dass ich da hinkomme, obwohl die mich nicht kannten, die, als sie das mitbekommen haben, dass es die Möglichkeit gibt.

00:46:25: Ähm, und ja, eben das ganze Umfeld einfach.

00:46:29: So, das

00:46:30: hat mich echt ... Jackpot für dich, wie der Verlauf bis hierher ist.

00:46:34: Und Jackpot für Potters Leben auf jeden Fall.

00:46:36: Das wird sich so ein Geister und bist ja auch menschlich.

00:46:38: Absoluter hier.

00:46:39: Wind für die Truppe.

00:46:40: Irre.

00:46:41: Gratulation.

00:46:43: Glatteratione nach Ottersleben, tun sich ja sowieso irgendwie gut hervorher.

00:46:47: Haben eine Frauenmannschaft jetzt die Gründung ins Rennen geschickt?

00:46:50: Die erste Mannschaft ist ja nachvor ambitioniert für mehr.

00:46:53: Ich glaube, da ist das hier Aufstieg, glaube ich, gar nicht so weit weg, oder Felix?

00:46:58: Na ja, es gibt glaube ich schon ein paar Mannschaften, die auch mit anderen Mitteln arbeiten und ein bisschen...

00:47:03: So wenig Danny Piele in Sicht der Mann, der ist einfach ein netter Typ.

00:47:07: Nein, aber man muss es auch wirklich realistisch einschätzen.

00:47:09: Also ich bin mit neunundzwanzig da, der Herrbergs Vater gefühlt.

00:47:13: Es gibt noch einen, der dreißig ist und ansonsten sind alle irgendwie um die zwanzig, maximal vierundfünftzwanzig, glaube ich.

00:47:20: Das ist Wahnsinn, kommen alle von da.

00:47:23: Es gibt es, glaube ich, auch auf dem Level.

00:47:24: Es ist jetzt gehobenes Landesliganiveau.

00:47:27: Weiß ich nicht, ob es das noch mal so gibt.

00:47:30: Und wie gesagt, es macht halt extrem Spaß, weil die auch kicken wollen.

00:47:34: Also ganz ehrlich, es gibt auch Mannschaften in der Liga, die wollen kein Fußball spielen.

00:47:37: Muss man auch mal ehrlicherweise sagen.

00:47:40: Und das finde ich ganz cool, dass da einfach der Ansatz schon immer so war.

00:47:44: Und ja, da habe ich mir, wie gesagt, auch zwei, drei Spiele angeguckt und deswegen auch mich dafür entschieden.

00:47:51: Also war das gerade ein Dementi zum Aufstieg.

00:47:54: Das war ein, wir schauen mal, wofür es reicht.

00:47:58: Also ich glaube, wie gesagt, es gibt halt andere Truppen, die das auch offener kommunizieren und da auch, glaube ich, sehr viel für Leisten auf verschiedene Art und Weisen.

00:48:10: Und wir machen unser Ding.

00:48:13: Leisten,

00:48:13: kleine Schremen.

00:48:14: Genau.

00:48:15: Ganz klein.

00:48:16: Ich finde das bemerkenswert mit den jungen Leuten, die alle da auch in der Gegend wohnen, da hat mir, glaube ich, in einer der letzten Folgen auch schon mal drüber die Fachsinnbild, dass das Ottoßleben wohl eine grandiose Zukunft vor sich hat, schon allein, weil so viele... Eigenheimsiedlungen und junge Menschen da in diese Region ziehen, auch die alten Häuser teilweise, wenn du mal so bei Emo Scout oder sonst irgendwie was geguckt hast oder sowas, oder die Angebote kriegst du auch im Netz zuspült und so, sind ja junge Leute, die da alle hinziehen, das am Rand von Magdeburg, du kommst trotzdem überall relativ gut hin und so, das ist schon, die haben da ist, das wird eine krasse Zukunft haben, die vor sich

00:48:50: glaube ich.

00:48:50: Das ist ja eine editäre Bubble, würde ich bezeichnen, oder Slim.

00:48:54: Elitäre Babel hin, elitäre Babel her.

00:48:56: Es gibt auch nette, elitäre Menschen.

00:48:58: Das habe

00:48:59: ich ja nicht abgesprochen.

00:49:00: Ja, mir ging es nur darum, dass wahrscheinlich allein die Masse der Jungen... der Kinder, die da hinkommen und so.

00:49:06: Und das lebt sich da auch gerne.

00:49:07: Überlegst du dir tausendmal, ob du jetzt erst mal zu studieren waren, dass das hingeht oder so?

00:49:10: Der Sportplatz ist ja, glaube ich, auch so direkt irgendwie im Kern drin.

00:49:13: Ja.

00:49:13: Der Kern von Ottersleben.

00:49:14: Ich steh

00:49:15: links ab, von der Halberstädter und dann eine Querststraße und schon bist du da.

00:49:18: Kunstrasen, Rasen, ein Laufbahn für den Trainer, der hat keine Lust auf Passspier, der geht halt laufen.

00:49:22: Richtig.

00:49:23: Ich

00:49:23: schlag mal ein paar Monate im Krankenhaus, hinten in Ottersleben, direkt neben dem Platz war ein Kinderkrankenhaus.

00:49:27: Ich habe auf den Platz, ich weiß ja nicht, wie lange.

00:49:30: So drauf geguckt und deshalb habe ich das meine Verbindung, weil das Kinderkranklotz glaube ich nicht mehr da, so ein langgezogener Bau da hinten.

00:49:38: Ja, auch sehr viele Jugendmannschaft, also als ich dann erfahren habe, dass die da teilweise zwei, dreifach besetzt sind irgendwie.

00:49:44: Ein Rasenplatz ist ein großer und ein Kunstrasenplatz, oder?

00:49:46: Ja, also... Trainingszeiten im Winter relativ schwierig, weil eben alles voll ist.

00:49:52: Und

00:49:53: kein Platz, wo du ein anderes Feld hinmachen kannst.

00:49:56: Es gibt halt noch so ein Sockerchort, der sogar relativ groß, also da kann man dann zumindest mal, glaube ich, ein paar Jugendmeinschaften, die da ausweichen können.

00:50:05: Aber im Grunde, klar, müssen sie eigentlich noch einen Kunstrasen bauen, um das irgendwie alles abzufedern, was da stattfindet.

00:50:10: Und das finde ich halt auch so, So stark, da ist halt immer was los.

00:50:14: Also du kommst dahin, da ist ja diese Bar auch, beziehungsweise dieses ... Vereinskneipe.

00:50:20: Vereinskneipe, genau.

00:50:21: Und da ist halt, also ob du da jetzt, weiß ich nicht, Sonntagabendst bist oder Mittwochs, Mittags, da ist immer irgendwer und ... Trostmittags.

00:50:29: Wenn wir's willst, immer Döner und wir wollen ...

00:50:31: Ab

00:50:32: zum Malle.

00:50:34: Ab zum Malle eine Kneipe.

00:50:36: Der wird uns wahrscheinlich voll pöbeln, was wir für Quatschköpfe sind, aber ... Ah, schön.

00:50:41: Das ist eine schöne Geschichte von einem Amateur-Fußballverein, wie er sich entwickelt, inklusive deiner grandiosen Geschichte, wahnsinnig beeindruckend noch oben drauf, finde ich stark.

00:50:54: Wir haben nur jetzt das angedeutet, beruflich, irgendwas im Gesundheitsbereich hast du gesagt, was machst du genau?

00:50:59: Betriebliches

00:51:00: Gesundheitsmanagement.

00:51:01: Das

00:51:01: heißt, was machst du, was genau ist dein Job dann?

00:51:03: Ich fahre zu Unternehmen und gucke, wie die Arbeitsbedingungen sind, was die Leute da so machen.

00:51:10: Arbeitsplatzanalysen, auch mobile Firmpfitness, so was, also Präventionskurse, Vorträge, Workshops, alles zum Thema eben betriebliche Gesundheit, auch Leute wieder eingliedern.

00:51:20: Es ist übrigens jetzt dann natürlich so ein Ding von mir.

00:51:23: Also wir gehen jetzt auch gerade sehr stark in das Thema betriebliches Wiedereingliederungsmanagement, also Leute, die lange krank sind oder oft kurz krank.

00:51:31: Und ich sage mal, mit den Erfahrungen, die ich da jetzt sammeln musste, aber auch durfte, das meine ich eben.

00:51:37: Also ich habe während der Zeit schon gedacht, okay, Ich will das halt im Nachgang auch nutzen, um so von meiner Erfahrung zu erzählen.

00:51:44: Und bestenfalls halt viele Leute zu erreichen.

00:51:46: Und klar, mit dem Arbeitskontext kann ich das jetzt gut verbinden.

00:51:50: Und da vielleicht auch Leuten helfen, die ja die andere Sachen haben, aber vielleicht auch sagen, hey, ich weiß nicht, wie ich hier wieder zurückkommen soll.

00:51:59: Und mal schauen, da bin ich relativ offen.

00:52:02: Also so nach links und rechts da ergeben sich eigentlich auch immer von selbst viele Sachen.

00:52:06: Und mal schauen, wo das hinführt.

00:52:08: Aber es ist mir auf jeden Fall ein Anliegen.

00:52:11: Stark.

00:52:13: Also, Leute, ich will nochmal aufmerksam machen, dass Ziel dieser Sendung ist, für die Kinderkrebsforschung auch noch Geld zu sammeln.

00:52:19: Und der Deal ist, alle Hörerinnen werden gezählt, die bei unserem Podcast Anbieter, der verbreitet das auf dieser einzelnen Plattform, wo ihr sich überall hören könnt.

00:52:29: Ausdrücklich nochmal gesagt, YouTube.

00:52:31: ist wegen Manipulationsanfälligkeiten nicht dabei.

00:52:35: Danny hat in die Hose sich gemacht, deshalb.

00:52:37: Zweiundsebzig Stunden der Zeitpunktabveröffentlichung dieser Folge, das wird der Donnerstag um dreizehn Uhr sein.

00:52:45: Und das bedeutet, klicken, klicken, klicken und machen.

00:52:49: Ich würde mich schon freuen, wenn wir jetzt stehen mal vor, wir kriegen jetzt auf immer fünftausend so ne Klicks, weil ihr müsst nicht mal selber Geld spenden, das ist ja das geile Anerkiste.

00:52:57: Deshalb ist das Verbreiten leicht gemacht.

00:53:00: Ich sehe sowohl in Dennis als auch in Felix Haus ein bisschen Angst, wie ich hier alle verbal dingen ziehe, damit das hier irgendwie funktioniert.

00:53:10: Alle alten Tricks rausholen aus der Moderatoren-Tätigkeit.

00:53:12: Aber ich tippe mal auf eine, eine fünftausend, wer würde mir wirklich, wäre gut.

00:53:18: Oder, was sagst du?

00:53:19: Ich freue mich auf

00:53:20: jeden Hörer.

00:53:20: Das wär mehner.

00:53:21: Hörerin.

00:53:22: Ja.

00:53:22: Vor allem aber auch die Kernmessage dieses Podcasts, das rauskommt, wie man halt durch ... Leidensfähigkeit und so weiter, wieder seinen Ziel erreichen kann, wieder auf dem Platz zu stehen.

00:53:29: Ich glaube, das ist ja die Cameras jetzt, dieses Podcast.

00:53:32: Mit der Nuance, dass ich dich verbessern wollte, ohne dass ich das jetzt mit Humor machen möchte, oder ob ich mich zu verarschen.

00:53:37: Ich glaube, Leidensfähigkeit ist das eine, aber ich glaube, der Optimismus ist, glaube ich, das, was am wichtigsten ist, oder was?

00:53:42: Hundert Prozent.

00:53:43: Also, ohne geht's nicht, ne?

00:53:45: Also, ich sage, diese Ziele zu haben, irgendwo wieder hin zu wollen, oder ja, ich habe auch so viele Reisen, so viele Sachen, die man halt noch machen will, wo man dann ... ausgebremst wird.

00:53:56: und am Ende muss ich auch sagen, es gibt einen so einen ganz platten Spruch, aber so gesunde Menschen haben tausend Wünsche, kranke nur einen.

00:54:06: Und das ist halt, für mich war es in der Zeit immer auch so ein Thema extreme Dankbarkeit, wenn irgendwas funktioniert hat.

00:54:14: Also ich mach mal ein Beispiel, es war nach dem ersten Zyklus nicht klar, ob wir mit der Chemo so weitermachen können, weil ich so starke Reaktion hatte und die dachten, dass ich allergisch darauf reagiere.

00:54:25: Und dann saß ich da beim Arzt, völlig verbrannt am ganzen Körper, irgendwie alles offen gewesen und bin dann damit Freude drehen raus, weil ich wusste, wir können die Chemo weitermachen, weil es keine allergische Reaktion war, sondern eben nur ein, mein Körper fährt jetzt runter.

00:54:41: Also in so einem Moment, wo es einem so beschissen geht ohne Ende, dass man halt dann da sagt, okay, das ist aber ... in dem wieder was Gutes finden.

00:54:53: Und ich glaube, das geht leichter, als man denkt, auch so im Alltag.

00:54:57: Und ich habe halt auch versucht, das jetzt so weiter für mich zu transportieren und so mit ins Leben zu nehmen, weil es irgendwie auch dann eine neue Chance hat.

00:55:11: Als ich jetzt wusste, dass es erst mal vorbei ist, dann habe ich auch ein, zwei Anrufe bekommen.

00:55:15: Die haben gesagt, alles Gute zum Geburtstag.

00:55:17: Dann habe ich gedacht, okay, es ist wie ein neuer Anfang.

00:55:23: Man kann für sich wirklich sehr viel mitnehmen und seine ganze Lebensqualität steigern, weil man anders durchs Leben geht.

00:55:30: Aus deiner Sicht, was können wir, wenn wir angehörige Freunde, Familie, Kumpels von Menschen sind, die so eine Diagnose haben und in so einem Prozess sind wie du?

00:55:39: Was sind die beschissensten Dinge, die wir machen können?

00:55:42: Von denen, die wir machen, weil wir nicht wissen, dass sie beschissen sind.

00:55:45: Da kannst du uns vielleicht helfen.

00:55:48: Ich glaube, das ist sehr schwer.

00:55:51: Also ich kann mal sagen, in meinem Umfeld war es glücklicherweise so, ich hatte Leute, Die haben mich angerufen, mit denen konnte ich stundenlang erzählen, wie geht's dir?

00:56:00: und so, und es gab Leute, die haben gesagt, mein Gott, es gibt auch schlimme Krebser, hatten jetzt Scheißzimmer nicht einen.

00:56:05: So, ja, das hab ich auch gebraucht.

00:56:06: Nee,

00:56:07: das wolltest du nicht sagen, oder?

00:56:09: Nein, aber...

00:56:10: Warum kann man hier mich angucken?

00:56:12: Es gibt Phasen in unserem Zusammenseiten, da hielt ich das für möglich, dass er das ist.

00:56:16: Nein, das glaub ich jetzt nicht.

00:56:18: Das waren natürlich auch Leute, die mir sehr nah stehen und die auch wissen, also...

00:56:22: Aber das ist ja vielleicht auch hilfloses Provozieren, oder?

00:56:25: Um dich aufzumontern.

00:56:26: Ja, was heißt das so?

00:56:28: Der bei dem das war, der hat zu mir gesagt, Felix, du wirst in deinen nächsten Monaten, wirst du jeden Tag, zwanzig, dreißig Anrufe oder Nachrichten kriegen mit, oh Gott, und wir hoffen, es wird alles gut.

00:56:38: Und ich bin jetzt der, der eben das andersrum aufbaut.

00:56:40: So, und das war gut.

00:56:41: Also, wir sind... Du bist

00:56:42: ein bisschen, bist doch du, glaubt

00:56:43: mir.

00:56:43: Wir sind auch damals nach der Diagnose raus zusammen essen und der hat dann gesagt, kommen wir bald das Ostern, wir suchen dir mal, ne?

00:56:51: Gleich nochmal.

00:56:52: Ein zweites neues.

00:56:54: Oh,

00:56:55: so ein platter Eierwitz.

00:56:56: Ja, genau.

00:56:58: Wie du dich gerade nicht draus zu lachen.

00:57:00: Ja, kannst du gerne.

00:57:02: Aber das ist halt so.

00:57:03: natürlich der Umgang.

00:57:05: Noch mal auf deine Frage zurückzukommen, was ich überhaupt nicht mag ist, wenn jemand dann so künstlich versucht, irgendwie da so ranzugehen.

00:57:14: Du kannst den Leuten keinen Vorwurf machen, weil ich hatte auch Leute, die haben sich gar nicht gemeldet über lange Zeit, weil sie gedacht haben, Scheiße, da melden sich jetzt so viele oder die wussten auch nicht wie.

00:57:24: Was

00:57:25: sagt man?

00:57:25: Was sagt man?

00:57:27: Ich habe es natürlich auch demzufolge ausgeschlachtet.

00:57:31: Einer kam an alles Gute.

00:57:33: Ich habe kein Geburtstag.

00:57:36: Aber so die wichtigsten Personen, die waren halt für mich da.

00:57:41: Und das ist es halt, ne?

00:57:43: Und in den beschissenen Zeiten haben mich aufgebaut.

00:57:47: Und da kann man nichts falsch machen, glaube ich, wenn einfach jemand da ist.

00:57:51: So, ich glaube, das ist das Wichtigste.

00:57:54: Aber das ist ja nicht auch im Klingelt.

00:57:56: Ich habe es gesehen.

00:57:57: Aber es war, ich glaube, jetzt mal hoch.

00:58:00: Es ist ja immer ganz wichtig, dass man über solche Dinge, vor denen man so Respekt hat und Angst hat.

00:58:05: dass man so den Deckmantel des Schweigens zu überlegt, das ist aber wichtig, es dabei zu reden.

00:58:08: Du hast jetzt gerade diesen Witz mit dem Ei gemacht.

00:58:10: Du hast die U.P.

00:58:11: gehabt, also eins ist weg oder was?

00:58:12: Genau.

00:58:13: Und dann hast du da jetzt einen Implantat reingekriegt?

00:58:15: Nein.

00:58:16: Okay.

00:58:18: Die Wahl hätte ich gehabt, aber aus hygienischen Gründen, weil man auch nicht wusste, wie geht es weiter, Anschlussbehandlungen, Operationen und so was.

00:58:26: Genau, also das Gär hätte es wohl irgendwo, hätte ich woanders hinfahren müssen für.

00:58:31: Und dann habe ich halt gesagt, nee, komm.

00:58:34: Ich habe genug Wege jetzt die nächsten Monate.

00:58:37: Da waren wir jetzt auch so ein, zwei, drei PET-Lose-Witze zu einfallen.

00:58:41: Ja, das ist okay.

00:58:43: Ja, das ist natürlich für Fußball.

00:58:45: Also wenn du in fünf oder sechs Jahren quasi dann bei Ortersleben in Altenherden spielst und es soweit ist und dann halt da diese die Wahrscheinlichkeit fast hundert Prozent ist, dass da nichts mehr passiert oder sowas, da wären aber wahrscheinlich ein paar Witze.

00:59:00: Wahrscheinlich.

00:59:01: Aber was halt auch cool ist, ist, haben sich echt sehr viele auch aus dem Fußballbereich gemeldet, für die das so der Anstoß war, halt zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen.

00:59:11: Auch sehr viele, die gesagt haben, Mensch, ich hatte auch immer mal so das Gefühl, ich habe ein Problem, wusste aber nicht, lohnt sich das da jetzt mal einen Termin zu machen, dauert alles so lange.

00:59:21: Und mir haben echt viele Leute auch geschrieben, Felix, danke auch, dass du damit zu offen umgegangen bist, weil ich bin damit von Anfang an sehr offen umgegangen.

00:59:29: Selbst bei diesem Vorstellungsvideo habe ich halt darüber geredet, weil ich wusste, okay, es gibt halt so viele und das ist halt die weitverbreitete Krebsart bei Männern zwischen zwanzig und vierzig oder eine der, ich will jetzt keinen Scheiß erzählen, aber auf jeden Fall sind es sehr, sehr viele, die da betroffen sind.

00:59:51: Allein schon, wenn man sich für sich selbst dann so den Stress nimmt im Kopf und weiß, da ist nix.

00:59:57: Also Vorsorge.

00:59:58: Ja, genau.

00:59:59: Also

00:59:59: Phase eins zur Vorsorge gehen.

01:00:01: Ja.

01:00:01: Phase zwei Optimismus, niemals irgendwie verlieren.

01:00:04: Drittes Ding ist, dass man, auch wenn man jemanden kennt, den ich alleine lässt, versucht so authentisch und natürlich wie möglich mit dem zu sprechen.

01:00:14: Was hast du noch, das Ziel?

01:00:17: Also ein Krafttier zu haben für sich wahrscheinlich, dass man immer nach vorne guckt, deins war zu sagen, ich will wieder auf dem Fußballplatz stehen.

01:00:23: Ich bin überzeugt davon, wenn du es in einer psychologischen Sitzung, das darfst du jetzt nicht sagen solltest du auch nicht, aber ich bin überzeugt davon, wenn du ein Krafttier bezeichnen musstest, dann ist es Danny Peeley, wer es mit dir macht, dass er mich spielt, dass du da genannt hast.

01:00:36: Ja.

01:00:37: Nicht.

01:00:40: Und wichtig ist halt weiter, immer weiter.

01:00:42: Und noch ganz wichtig für euch jetzt auch einfach bitte diese Sendung weiterverbreiten.

01:00:48: Ihr spendet damit, ohne dass ihr spendet.

01:00:49: Das wäre sehr, sehr gut, weil je mehr Leute das Ding erhören, desto mehr Geld kommt für die Kindergriebskoalition zustande.

01:00:55: Hast du noch was mit Felix zu besprechen?

01:00:57: Weil ich würde jetzt doch sagen, Felix, hab ich mir EPSTA gerade zusammen überlegt, das Wort.

01:01:01: Oli Kahn hat immer gesagt, eier, wir brauchen Eier.

01:01:04: Damit hat er ausdrücklich...

01:01:05: Eins hätt ich.

01:01:06: Ausdrücklich nicht dich gemeint, weil du hast jede Menge Eier, obwohl es dann am Ende doch nur eins ist.

01:01:11: Bereitet die Sendung weiter,

01:01:32: bitte.

Über diesen Podcast

Amateurfußball in Sachsen-Anhalt in all seinen Formen, Farben und Facetten.

MUSSTE MACHEN! spricht mit Menschen, die mittendrin stehen – auf dem Platz, daneben und darüber hinaus.
Moderiert von Denny Piele und Stephan Michme, zwei Stimmen mit Nähe zum Spiel, Haltung zur Sache und dem Blick für das, was im Amateurfußball wirklich passiert.

Mit Humor und Seriosität wird diskutiert, was diesen Fußball schön macht, was nervt, was streitbar ist – und was zu lange nicht offen benannt wurde.
Ehrlich, transparent und ohne Folklore. Dafür mit Leidenschaft und Respekt für den Amateurfußball.

von und mit Stephan Michme, Denny Piele

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